Gerechte digitale Kommunikation

Wollen Sie sich in einen öffentlichen Dialog über digitale Kommunikation einbringen oder eine Fallstudie einreichen, die Vorbildfunktion für den Rest der Welt haben kann? Dann bekunden Sie jetzt Ihr Interesse, aktiv an einem von der EMW mitveranstalteten Symposium teilzunehmen, das vom 13. bis 15. September 2021 stattfinden soll.

© Foto: Paul Jeffrey/ACT Alliance

Das gemeinsam vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und dem Weltverband für christliche Kommunikation (WACC) organisierte Symposium wird sich mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf Gemeinwesen und Gesellschaften beschäftigen. Mitveranstaltet wird es unter anderem von Brot für die Welt, der Evangelischen Kirche in Deutschland, Evangelische Mission Weltweit (EMW) und dem Christlichen Studentenweltbund – Region Europa.

Als Beitrag zur 11. ÖRK-Vollversammlung im September 2022 wird die Veranstaltung die Wissenschaft, praktische Erfahrungen aus den verschiedenen Weltregionen und von marginalisierten Bevölkerungsgruppen, das Wissen von Fachleuten zu wirtschaftlichen und politischen Trends und eine ethische und theologische Reflexion zusammenführen und zusammentragen.

Ziel des Symposiums wird es sein, die Herausforderungen der digitalen Kommunikation aus dem Blickwinkel der sozialen Gerechtigkeit zu untersuchen, und Möglichkeiten für konzertiertes und gemeinschaftliches Handeln mit Glaubensgemeinschaften und religiösen, zivilgesellschaftlichen und akademischen sowie Medien- und Technologieorganisationen zu eruieren.

Wie kann ich teilnehmen?

Mitverfolgen kann das Symposium über die Livestreams und aufgezeichneten Sitzungen eine große Anzahl Personen. Aber jene, die sich aktiv in den Dialog und die Planung der gesamten Veranstaltung einbringen wollen oder eine eigene Fallstudie vorstellen wollen, sind jetzt eingeladen, ihr diesbezügliches Interesse zu bekunden.

Das Symposium wird hauptsächlich online stattfinden und das Programm wird an drei große Zeitzonen-Regionen angepasst sein. Die Diskussionen und Planungen von Maßnahmen im Rahmen des Symposiums werden auf themenspezifische Vorträge und die Arbeit von drei Arbeitsgruppen aufbauen, die sich schon im Vorfeld des Symposiums mit drei großen Themenblöcken beschäftigt haben: digitale Gerechtigkeit, öffentlicher Raum und Visionen für die Zukunft.

Die Zahl der Teilnehmenden an dem Symposium ist begrenzt und das Organisationsteam hat sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst große Vielfalt in Bezug auf Alter, Geschlecht, Herkunft und die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft sicherzustellen.

Wenn Sie an dem Dialog und der Planung von Maßnahmen, also dem Online-Symposium, teilnehmen wollen, schicken Sie bitte das vollständig ausgefüllte Formular „Interessensbekundung“ an das Organisationsteam. Die Frist für die Einreichung des Formulars endet am 15. August 2021.

Ein wichtiges Element des Symposiums wird eine Anhörung zu der Frage sein, wie Gemeinwesen in aller Welt die Chancen und Herausforderungen des digitalen Zeitalters erleben und angehen. Organisationen, Kirchen, Arbeitsgruppen, in den Gemeinwesen verankerte Medien und andere lokale Netzwerke sind eingeladen, im Rahmen des Symposiums über ihre Erfahrungen zu berichten, – zum Beispiel in Form von Fallstudien, die sie in einer Reihe verschiedener Formate einreichen können. Die Fallstudien werden Teil des Hintergrundmaterials für die Teilnehmenden an dem Symposium sein, das im Verlauf dann auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Eine Auswahl der Fallstudien soll zudem im Rahmen des Symposiums selbst vorgestellt werden.

Wenn Sie eine Fallstudie einreichen wollen, schicken Sie bitte das vollständig ausgefüllte Formular „Fallstudien“ an das Organisationsteam. Die Frist für die Einreichung dieses Formulars endet am 4. August.

Formulare zum Download

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