Haiti: Zwischen Terror und Gewalt

Ulrike und Reinhard Schaller vom Berufsschulzentrum Centre de Développement Côte Sud Haïti (CDCSH), berichten von ihren Erfahrungen in einem Landstrich Haitis, dessen Bewohner*innen sich zumindest bislang gegen den von Port-au-Prince ausgehenden Mahlstrom aus Gewalt und Terror zu behaupten wissen.

Viele Menschen sind innerhalb Haitis auf der Flucht. © Foto: Topsphere Media/unsplash | Viele Menschen sind innerhalb Haitis auf der Flucht.

Die Nachrichten aus Haiti lassen seit Monaten das Blut in den Adern gefrieren: Da ist von einem Land die Rede, dessen Eliten – politisch Handelnde wie Regierung und Opposition, aber auch Teile des privaten Sektors – die Mehrheit der Menschen völlig schutzlos dem Terror von bis an die Zähne bewaffneten kriminellen Banden überlassen. Oder, so der Vorwurf von haitianischen Menschenrechtsorganisationen, sogar mit den Gangs kooperieren, sie mit Waffen versorgen, sich ihrer bedienen, um ihre jeweiligen Interessen durchzusetzen. Mit entsetzlichen Folgen: Fast 3700 Menschen bezahlten allein seit Januar 2023 den von mittlerweile über 200 Banden orchestrierten Terror mit ihrem Leben. Über 1000 Personen wurden gekidnappt, um Lösegeldzahlungen zu erpressen. Und – so die jüngsten Zahlen der Vereinten Nationen – 200.000 Haitianer*innen sind im eigenen Land auf der Flucht vor Terror und Gewalt – die Hälfte von ihnen Kinder. Die meisten diplomatischen Vertretungen haben ihr Personal aus dem kleinen Karibikstaat abgezogen. Ist es angesichts einer derart unerträglich gewordenen Sicherheitssituation für Unterstützer*innen – etwa aus Europa – überhaupt noch möglich, sich vor Ort, in Haiti, zu engagieren, dort zu arbeiten und zu leben? Ulrike und Reinhard Schaller vom Berufsschulzentrum Centre de Développement Côte Sud Haïti (CDCSH) haben diese Frage für sich längst mit „Ja“ beantwortet. Im Interview berichten sie von ihren Erfahrungen in einem Landstrich, dessen Bewohner*innen sich zumindest bislang gegen den von Port-au-Prince ausgehenden Mahlstrom aus Gewalt und Terror zu behaupten wissen.

Was ist in Les Cayes oder in Port-à-Piment an der Südküste der Tiburon-Halbinsel, wo Sie ebenfalls engagiert sind, anders als in der Hauptstadt? Wie setzen sich die Menschen gegen die Bandengewalt zur Wehr? Und können Sie ohne Angst arbeiten?

Ulrike und Reinhard Schaller © Foto: Jürgen Schübelin | Ulrike und Reinhard Schaller

Ulrike Schaller (US): Es ist nicht so, dass es nicht auch im Department Sud bei Überfällen und Zusammenstößen zwischen Gang-Mitgliedern und der Polizei Tote gegeben hätte. Aber anders als in der Hauptstadt stellt sich der Polizeichef von Les Cayes mit seinen Leuten bewaffneten Bandenmitgliedern, die hier Fuß fassen wollen, entschlossen in den Weg. Dabei hat er die Bevölkerung auf seiner Seite. Die Stadtviertel von Les Cayes sind kleiner und überschaubarer als die der Hauptstadt und in den kleineren Städten und Dörfern auf dem Land kennt jede*r jede*n. Wenn hier ein Unbekannter mit einer Waffe in der Hand auftaucht, verteidigen sich die Leute. Keine der Gangs aus der Hauptstadt hat es bislang geschafft, etwa einen Stadtteil von Les Cayes unter ihre Kontrolle zu bringen.

Reinhard Schaller (RS): Persönlich haben wir keine Angst. Nach inzwischen 25 Jahren Arbeit in Haiti kennen wir die ungeschriebenen Regeln, haben ganz viel von den Menschen um uns herum gelernt, vor allem von ihrer wirklich bewundernswerten Überlebensakrobatik. Aber natürlich wirken sich die Terrorherrschaft der Gangs und der Zusammenbruch der Wirtschafts- und Versorgungsstrukturen auch in Les Cayes und im Südwesten von Haiti aus.

Die Menschen Haitis müssen zu Überlebenskünstler*innen werden. © Foto: Susan Mohr/unsplash | Die Menschen Haitis müssen zu Überlebenskünstler*innen werden.

Wie sehen ganz konkret die Folgen für den Alltag der Menschen – oder auch für Ihre Arbeit aus?

RS: Weil auf der Route Nationale 2, der einzigen Straße, die es zwischen der Hauptstadt und dem Südwesten gibt, ständig ganze Lastwagen mit ihrer kompletten Ladung gekidnappt werden, alle Busse und sonstigen Fahrzeuge an den von den Gangs eingerichteten „Kontrollposten“ erpresst werden, „Maut-Zahlungen“ zu leisten, ist der Transport von Gütern auf dem Landweg viel komplizierter und teurer geworden. Vor allem die Versorgung mit Treibstoff stellt ein Riesenproblem dar. Wir haben schon erlebt, dass 14 Tage lang kein einziger Tanklastwagen durchgekommen ist. Und wenn es an den Tankstellen dann doch etwas Benzin gibt, kommt es zu Hamsterkäufen. Aber am dramatischsten ist sicherlich der Preisanstieg bei Grundnahrungsmitteln. Zwiebeln sind in Deutschland auf dem Markt deutlich günstiger als in Haiti. Tomaten kosten in Les Cayes dreimal soviel wie in Europa. Die Situation hat sich zusätzlich verschärft, weil die Grenze zum Nachbarland Dominikanische Republik wegen eines Konflikts um den Bau eines Bewässerungskanal jetzt schon seit Wochen geschlossen ist – und auch von dort keine Waren mehr ins Land gelangen. Das wirkt sich natürlich auch auf unsere Arbeit, vor allem beim Beschaffen von Baumaterialien oder Therapiemitteln aus. Selbst an den normalerweise etwas besser ausgestatteten kirchlichen Krankenhäusern können praktisch keine Operationen mehr durchgeführt werden, weil keine Medikamente für Anästhesie oder auch Antibiotika zur Verfügung stehen.

Die Vereinten Nationen und ihr Flüchtlingswerk, der UNHCR, sprechen inzwischen von 200.000 Menschen, die vor der Schreckensherrschaft der Gangs, die 90 Prozent des Territoriums der Hauptstadt Port-au-Prince und ihrer Umgebung unter ihre Kontrolle gebracht haben, in entlegenere, vor allem ländliche Departments geflohen sind. Wie erleben Sie die Situation dieser Binnenflüchtlinge in Les Cayes oder Port-à-Piment?

Hurrikan Matthew verwüstete Haiti im Oktober 2016. © Foto: Jürgen Schübelin | Hurrikan Matthew verwüstete Haiti im Oktober 2016.

US: Viele versuchen natürlich, irgendwie bei Verwandten unterzukommen. Aber manche sind einfach hier gestrandet, möglichst weit weg von der Hauptstadt und dem Horror, den sie dort erlebt haben. Oft sind es Mütter mit ihren Kindern. Sie suchen nach irgendeiner Unterkunft, einem Dach über dem Kopf. In Port-à-Piment kampieren ganze Familien auf dem Marktplatz. Viele wirken verstört, extrem traumatisiert. Eine der Mütter kommt inzwischen mit einem ihrer Kinder, das stark behindert ist, zu mir in die Physiotherapie. Sie berichtet, dass sie alles zurücklassen musste und es nur mit ihren sechs Kindern bis hierher geschafft hat. Ganz schlimm war es nach dem jüngsten Massaker, bei dem die berüchtigte Gran Ravin-Gang im August in dem extrem dicht besiedelten Armenviertel Carrefour-Feuilles mehr als 100 Anwohner ermordete – und damit die panische Flucht von 15.000 Menschen auslöste. Diese Mutter, die mit ihrem Kind in die Physiotherapie kommt, hatte zuvor in der Hauptstadt ihr Auskommen. Sie verkaufte auf der Straße Holzkohle und konnte davon leben. Jetzt schildert sie, wie es ist, eine „Aufgenommene“ zu sein – und nachts mit ihren Kindern keinen anderen Platz zum Schlafen zu finden als unter dem Tisch der Verwandten, bei denen sie untergekommen ist.

Sie haben vorhin das Wort „Überlebensakrobatik“ verwendet. Wie schaffen es die Menschen unter derartig widrigen Umständen, fast ohne jegliche funktionierende staatliche Struktur, trotzdem für ihre Kinder zu sorgen und ihren Alltag zu organisieren?

RS: Wir haben in den zweieinhalb Jahrzehnten, die wir in Haiti leben und arbeiten, gelernt, zu verstehen, dass die Menschen in diesem Land viel besser mit Krisen, Katastrophen und Extremsituationen umgehen können, als etwa die Gesellschaften in Mitteleuropa. Das Department Sud, zu dem Les Cayes und Port-à-Piment gehören, wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von verheerenden Naturkatastrophen heimgesucht, etwa dem Hurrikan Matthew im Oktober 2016 mit über 1000 Toten – oder zuletzt einem schweren Erdbeben im August 2021, bei dem in dieser Region 2400 Menschen starben. Die Hilfe von außen, die bis hierher gelangte, war völlig unzureichend. Die Menschen mussten sich selbst helfen. „Überlebensakrobatik“ meint, Kenntnisse und Erfahrungen etwa zum Anbau von Gemüse, zur Ziegen- und Hühnerhaltung abrufen und einsetzen zu können – selbst, wenn man mitten in der Stadt lebt –, Netzwerke und Kontakte intensiv zu nutzen, Dinge und Fertigkeiten untereinander zu tauschen, Geben und Nehmen. Wenn man jemandem hilft, der in Not ist, das vergessen die Menschen nicht. Aber dabei gibt es Regeln: Vertrauen zu missbrauchen, ist ein wirkliches No Go!

Das klingt so, als ob Sie selbst Erfahrungen mit dieser Art von Überlebens-Kultur gemacht hätten.

Ulrike Schaller erlebt die Herausforderungen des Haitianischen Alltags. © Foto: Jürgen Schübelin | Ulrike Schaller erlebt die Herausforderungen des Haitianischen Alltags.

US: Natürlich! Wir hätten nicht 25 Jahre in Haiti leben und arbeiten können, wenn uns die Menschen, mit denen wir Beziehungen aufgebaut haben, nicht vertrauen würden. Etwa, dann, wenn an keiner Tankstelle Benzin oder Diesel zu bekommen ist, wir aber mit dem Fahrzeug dringend von Les Cayes nach Port-à-Piment müssen, dann gibt es immer irgendjemanden, der uns mit etwas Treibstoff versorgt, um arbeiten zu können – oder uns hilft, Geld umzuwechseln, selbst wenn alle Banken geschlossen sind.

RS: Aber es gibt auch noch andere Elemente dieser Überlebenskultur, die mit Technik und Nachhaltigkeit zu tun haben: Weil die öffentliche Stromversorgung nur noch rudimentär funktioniert, seit die Versorgung des einzigen Kraftwerks von Les Cayes und seiner Dieselgeneratoren stockt, weil einfach keine Tanklastwagen aus der Hauptstadt durchkommen, haben viele Menschen begonnen, sich konsequent mit Solarpanelen auszustatten. Mehrere Organisationen aus den USA und Europa unterstützen bei der Installation dieser Technologie und beim Kauf von Batterien. Es gibt also nachhaltig produzierten Strom und Licht – völlig unabhängig vom öffentlichen System. Ein weiteres Element beim Organisieren eines Alltags unter derart extrem prekären Bedingungen sind Handys, dank der die Netzwerke, von denen wir sprechen, oft erst funktionieren können. Und auf diese Weise schließen sich die Leute auch kurz, um sich gegen Gangs zur Wehr zu setzen.

Der UN-Sicherheitsrat hat Anfang Oktober auf Antrag des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, António Guterres, die Entsendung einer internationalen Polizeimission unter der Führung Kenias beschlossen, um einen Beitrag zur Stabilisierung der katastrophalen Sicherheitslage vor allem in der Hauptstadtregion zu leisten. Zwar verzögert sich das Vorhaben, weil ein Gericht in Nairobi die geplante Entsendung von 1000 Polizisten zunächst stoppte, aber wie diskutieren Haitianer*innen, mit denen Sie sprechen, über diese Initiative?

RS: Die Menschen haben überwiegend keine guten Erinnerungen an die letzte UN-Mission in Haiti (MINUSTAH), die mit ihren internationalen Truppen von 2004 bis 2017 im Land war, immer wieder durch Korruption, Diebstähle, sexuelle Gewalt von sich reden machte – und an einem ihrer Stützpunkte im Norden eine verheerende Cholera-Epidemie ausgelöst hatte. Die Skepsis gegenüber der Präsenz bewaffneter internationalen Missionen ist groß und es gibt berechtigte Zweifel, ob es den Polizeieinheiten aus Kenia und den karibischen Nachbarländern, die ihre Beteiligung zugesagt haben, gelingen wird, bis an die Wurzel des Problems, nämlich zu den engen Verflechtungen zwischen den Gangs, Regierungs- und Oppositionspolitikern sowie Geschäftsleuten, die sich ihrer bedienen, vorzudringen. Natürlich wünschen sich die Menschen – auch weitab von der Hauptstadt Port-au-Prince – ein Ende der Gewalt und des Terrors, endlich bessere Bedingungen, um die wirtschaftliche Abwärtsspirale zu stoppen und den Hunger im Land, unter dem mittlerweile fast die Hälfte der Bevölkerung leidet, zurückzudrängen. Aber die Lösung für die Beendigung dieses Albtraums muss sich aus der haitianischen Gesellschaft heraus entwickeln. Denn auch das gehört zu der Wahrheit: Für viele Probleme im Land sind die haitianischen Machteliten verantwortlich, die in der Geschichte nie Probleme damit hatten, ihre Interessen mit brutalster Gewalt durchzusetzen.

Immer wieder in neuen Teams zusammen zu arbeiten macht Reinhard Schaller besonderen Spaß. © Foto: Jürgen Schübelin | Immer wieder in neuen Teams zusammen zu arbeiten macht Reinhard Schaller besonderen Spaß.

Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Sie arbeiten jetzt seit 1998 in verschiedenen Rollen und Aufgaben in Port-à-Piment und Les Cayes. Was ist nach 25 Jahren Ihre wichtigste Lernerfahrung?

RS: Wir wurden damals von cfi (Christliche Fachkräfte International) nach Port-à-Piment entsandt, damit ich als gelernter Schlossermeister und Berufsschullehrer aus dem Stand heraus die Leitung der CDCSH-Handwerksschule in Port-à-Piment übernehme – und das als jemand, der zuvor nie in Haiti gewesen war. Ulrike und ich haben in diesem Vierteljahrhundert miterlebt, wie kirchliche Entwicklungs- und Entsendeorganisationen dazugelernt haben. Heute wäre es undenkbar, dass ein blan, ein Weißer, wie man auf Kreyòl sagt, einfach so einem haitianischen Kolleg*innenteam vorgesetzt wird. Es gibt zum Glück eine viel größere Sensibilität gegenüber kolonialen Rollenmustern. Und dieser veränderte Blick hat es auch uns ermöglicht, bis heute weiterzuarbeiten, Teil von immer wieder wechselnden Teams zu sein, ständig dazu zu lernen – aber auch, uns als Personen zurück zu nehmen – und zu verstehen, dass es unsere haitischen Kolleg*innen, unsere Freund*innen sind, die im Kleinen und im Großen über die Arbeit vor Ort und über die Zukunft ihres Landes entscheiden müssen.

Das Interview führte Jürgen Schübelin.


Zu den Personen

Ulrike Schaller ist von Beruf Physiotherapeutin. Sie stammt aus Tennenbronn im Schwarzwald und machte ihre Ausbildung an der Universität Freiburg. In Port-à-Piment und Les Cayes hat sie in den vergangenen 25 Jahren in verschiedenen Krankenhäusern vor allem mit Kindern mit körperlichen Beeinträchtigungen und mit Unfallopfern gearbeitet – sowie nach den beiden Erdbeben von 2010 und 2021, aber auch der Hurrikan Matthew-Katastrophe 2016 – intensiv Rehabilitationsanstrengungen mit verletzten Kindern und Erwachsenen unterstützt. Heute betreibt sie in Port-à-Piment eine kleine physiotherapeutische Praxis.

Reinhard Schaller ist gelernter Schlossermeister, Berufsschullehrer mit jahrelanger pädagogischer Erfahrung in der Arbeit mit jungen Menschen und evangelischer Pastor. Er wuchs in dem kleinen oberfränkischen Dorf Schnarchenreuth auf. 1998 entsandte cfi (Christliche Fachkräfte International) ihn und seine Frau erstmals nach Haiti, um das CDCSH-Berufs- und Handwerkszentrum in Port-à-Piment zu leiten. Seit 2011 arbeiten Ulrike und Reinhard Schaller im Rahmen eines Vertrags mit der VDM (Vereinigte Deutsche Missionshilfe) in Haiti.


Zur Berufsschule

Das Centre de Développment Côte Sud Haïti (CDCSH) in Port-à-Piment wurde 1989 von der Mission Evangélique Baptiste de Sud d’Haïti (MEBSH) gegründet und wird bis heute von diesem Bündnis aus 400 haitianischen Kirchengemeinden getragen. Finanzielle Hilfe aus Deutschland kommt von verschiedenen Unterstützerkreisen, dem Kleinstprojektefonds der deutschen Botschaft in Port-au-Prince und u.a. von der Kindernothilfe (KNH), die erstmals im Oktober 2008 nach den Verwüstungen und Überschwemmungen, die Hurrikan Ike verursacht hatte, über ein Zisternenbauprojekt ermöglichte, die Menschen aus dem Ort an der Südküste der Tiburon-Halbinsel zuverlässig mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010, bei dem in Haiti 316.000 Menschen starben, organisierten das CDCSH-Berufsschule-Team und Reinhard Schaller ein von der KNH finanziertes Kursprogramm für Jugendliche aus dem zerstörten Port-au-Prince, die im Department Sud gestrandet waren, um ihnen Kenntnisse über erdbebensichere Maurer- und Bautechniken zu vermitteln und so nach der Rückkehr in die Hauptstadt eine berufliche Perspektive zu haben. Als Anfang Oktober 2016 Hurrikan Matthew die Landschaft im Südwesten Haiti verwüstete und 90 Prozent aller Gebäude in Port-à-Piment schwere Schäden davontrugen, ermöglichten Spender*innen aus Deutschland über die KNH den kompletten Wiederaufbau der CDCSH-Berufsschule.

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