Mission Frieden

Zum Internationalen Friedenstag am 21. September erinnern die EMW und ihre Mitglieder an die verschiedenen Projekte und Maßnahmen, die für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft beitragen.

© Foto: Sunguk Kim / unsplash

“Frieden gabst Du schon, Frieden muss noch werden”, heißt es in einem Kirchenlied. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Arbeit der Gemeinschaft evangelischer Kirchen, Werke und Verbände in Mission und Ökumene unter dem Dach der Evangelischen Mission Weltweit (EMW). Daran erinnert die Gemeinschaft anlässlich des Internationalen Friedenstages 2021 der Vereinten Nationen am 21. September. Mit ihren kirchlichen Partnern in vielen Ländern des globalen Südens und durch Unterstützung von deren Projekten arbeiten sie für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller, ethnischer, sozialer oder religiöser Herkunft. Sie leisten mit ihrem Engagement seit Jahrzehnten jenen Beitrag, zu dem UN-Generalsekretär António Guterres in diesem Jahr die Menschheit aufgerufen hat, nämlich “in der Zeit bis zum Internationalen Friedenstag den Wandel zum Frieden mitzugestalten, indem sie ihre Stimme gegen Hass und Diskriminierung erheben, sorgsam mit dem Planeten umgehen und die weltweite Solidarität erkennen lassen, die in dieser Zeit unerlässlich ist”. Für die Mitgliedsorganisationen der EMW gehört diese Forderung aufgrund ihres christlichen Menschenbildes, nach dem Gottes Liebe allen Menschen gilt, und des Gebots bedingungsloser Nächstenliebe, zum grundlegenden Auftrag ihrer Arbeit.

Sichtbar wird dies auch an den friedensstiftenden und friedenserhaltenden Arbeitsbereichen der EMW: So liegt z. B. die nationale Koordination des Ökumenischen Begleitprogramms in Palästina und Israel (EAPPI) bei der EMW. EAPPI ist eine Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen und unterstützt lokale und internationale Anstrengungen, die israelische Besatzung zu beenden und zu einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts durch einen gerechten Frieden beizutragen.

Gemeinsam mit ihren Mitgliedern unterstützt die EMW Christinnen und Christen, die in Minderheitensituationen leben. So protestierten die EMW und ihre Mitglieder gegen das Vorgehen des Militärs in Myanmar und rief in Deutschland zum Gebet für die Bevölkerung auf, nachdem lokale Kirchen in dem asiatischen Land darum gebeten hatten.

(frdu)

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