Podcast Zeit für Mission

Um „Zeit für Mission“ bittet Freddy Dutz engagierte Christinnen und Christen im EMW-Podcast. Sie stellt ihnen Fragen zu vielen Facetten des für manche heiklen Themas Mission.

© Foto: Elisa Heiligers/EMW

Zeit für Mission – der EMW-Podcast

Um „Zeit für Mission“ bittet Freddy Dutz engagierte Christinnen und Christen im Podcast der Evangelischen Mission Weltweit. Bei Tee oder Kaffee erzählen die Gesprächspartner*innen von großen und kleinen Dingen, von Begegnungen und Überlegungen zu dem manchmal etwas sperrigen Thema „Mission“. Männer und Frauen, die sich auf das Abenteuer „Glauben“ eingelassen haben, berichten von ihren persönlichen Erfahrungen im In- und Ausland mit Menschen, deren Lebenswirklichkeit sich von der ihren unterscheidet. Nicht alle Fragen können beantwortet werden, manches wird angerissen und einiges vertieft, denn in weniger als einer halben Stunde sind nicht alle Antworten komplett. Das allerdings eröffnet die Möglichkeit, ein andermal wieder „Zeit für Mission“ zu haben. An einem anderen Ort, zu einem anderen Thema.

Podcast-Folgen


Simon Wiesgickl und die Kulturen

Die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Kulturen erlebt Pfarrer Dr. Simon Wiesgickl als bereichernd, auch wenn deren Erfahrungen und Glaubensüberzeugungen ihn auch mal verunsichern. Im Gespräch mit Freddy Dutz beschreibt er, wie der Protestantismus auf individuelle Erzählungen angewiesen ist, damit die Heilsgeschichte für jede und jeden erfahrbar sein kann. Damit aber der Glaube nicht im eigenen Umfeld stecken bleibt, freut er sich über Impulse aus der weltweiten Christenheit.


Kirsten Fehrs und der Frieden in der Stadt

Ihre Mission sei es, alles dafür zu tun, dass Frieden bewahrt werden kann, erklärt die Bischöfin von Hamburg, Lübeck und Lauenburg, Kirsten Fehrs. Im Gespräch mit Freddy Dutz beschreibt sie, wie der Dialog der Religionen mit großem Respekt voreinander geführt werden muss, damit Glaubensgemeinschaften dem Wohle der Menschen in der Stadt und auf dem Land dienen. In der Bischofskanzlei in der Hafencity in Hamburg, dort, wo der Baulärm zeigt, dass ein neues Viertel entsteht, saßen sich beide gegenüber und unterhielten sich – die 3-G-Regeln einhaltend – über die Aufgaben einer Bischöfin im Sprengel zwischen den Meeren.


Dieter Heidtmann und die internationale Solidarität

Vor 50 Jahren gegründet, ist die EMS heute ein internationales Missionswerk aus gleichberechtigten Mitgliedern. EMS-Generalsekretär, Dr. Dieter Heidtmann, berichtet Freddy Dutz, welche Veränderungen die Internationalisierung gebracht hat: Alle Mitglieder tragen ihre „Talente“ – spirituelle und materielle Gaben – zusammen, verteilen sie untereinander solidarisch. So zeigt sich, dass ein neues Verständnis von Teilhabe gewachsen ist. Und dabei kann in mitten von Katastrophen auf einmal ein kleines Wunder geschehen.


Judith Königsdörfer unterstützt Mut, Hoffnung und Freude für eine bessere Welt

Ganz untreu ist sie ihrer Liebe zur Landwirtschaft nie geworden, auch wenn sie heute nur ein Teilaspekt ihres Arbeitsfeldes darstellt: Als Referentin für Partnerschaftsarbeit und Ökumenisches Lernen ihrer Landeskirche ist Dr. Judith Königsdörfer wieder an der Kirchenbasis tätig. Zudem arbeitet sie u.a. ehrenamtlich im Vorstand der EMW und als EKD-Delegierte im Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Hinsichtlich „ihrer Mission“ will sie denen zeigen, die in ihrem Umfeld kirchenfern sind – und das ist die Mehrheit! -, was es mit dem Einsatz von Christinnen und Christen für Gutes Leben in der Einen Welt auf sich hat.


Lutz Drescher und die Rede vom freundlichen Gott

Auf der Suche nach der Wahrheit – und auch ein bisschen nach Abenteuer – fand er zum christlichen Glauben zurück. Lutz Drescher, ehemaliger „Missionar“, ließ sich existenziell auf Neues ein, als er als ökumenischer Mitarbeiter in Korea das Leid und die Freude der Menschen dort teilte. Er erzählt Freddy Dutz, welche Mission er heute hat: Er möchte sein wie das Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt und von der Freundlichkeit Gottes berichten.


Mirjam Laaser über Sprache, Identität und „Kirchen-Sprech“

Der Soziologin Dr. Mirjam Laaser liegt am Herzen, dass Kirche lernt, ihr nahe und ferne Menschen nach ihren Bedürfnissen zu befragen, gemeinsam eine neue Sprache zu finden und das Evangelium so zu kommunizieren, dass es nicht nur einige, sondern möglichst viele verstehen. Im Gespräch mit Freddy Dutz spricht sie über Sprache, Identität und über Möglichkeiten für Veränderung.


Corinna Waltz

„Kirche weltweit lebt von den Menschen, die sie gestalten. Ihr Engagement, ihre Herausforderungen, ihre Geschichten, das sind die Themen unserer Arbeit. Ob Text oder Bild, Print oder Online – multimediale Kommunikation bietet vielfältige Chance und Möglichkeiten, diese Geschichten zu erzählen und für die Themen der weltweiten Mission und Ökumene zu begeistern. Gemeinsam mit den EMW-Mitgliedern neue Formate auszuprobieren, Konzepte zu entwickeln und Kommunikation zu gestalten, das begeistert mich an meiner Arbeit.“

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